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Künstler- und Galerieportraits: Christoph Damm



Christoph Damm
Bülowstr. 52 / A5, 10783 Berlin
www.christoph-damm.com

Seit 2005 hat Christoph Damm sein Atelier in der Bülow-
straße 52 im Aufgang 5, ein Gebäudekomplex, in dem
viele andere Künstler, Medienschaffende, Architekten und
Projekte ihren Sitz haben.

Christoph Damm hat 2000 bis 2004 Kunsttherapie/-
pädagogik der Bildenden Kunst an der Fachhochschule
Ottersberg studiert. Zuvor war er mehrere Jahre als
selbstständiger Tischler und Dozent in der Werkbund
Werkstatt Nürnberg (WWN) tätig. Seit 2004 lebt und
arbeitet er als freischaffender Künstler in Berlin.

Die künstlerische Entwicklung von Christoph Damm lässt
sich nachzeichnen als ein Weg von der Rauminstallation
über die Malerei zur abstrakten Fotografie: 2000 bis
2004 entstehen stark reduzierte Raum- und Videoin-
stallationen, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen
und ihn zugleich durch seine Handlungen den Raum
verändern lassen. In Folge schafft er 2004/2005 eine
Reihe großformatiger weißer Acrylbilder. Streng konzi-
piert in Form, Komposition und Farbe definieren sie
einen eigenen Raum, verweisen ausschließlich auf sich
selbst und werden für den Betrachter zu transzendente
Erscheinungen, die neue Wahrnehmungs- und
Erkenntnisräume eröffnen.

Das Spannungsfeld zwischen dem Abbild einer scheinbar
gegenständlichen Wirklichkeit und einem abstraktem
Bildbegriff als rein visuelle Empfindung beschäftigt ihn
auch in seiner abstrakten Fotografie, die seit 2005 das
dominierende Ausdrucksmittel seiner Kunst ist. Um der
Fotografie neue Impulse zu geben und sich vom traditi-
onellen dokumentarischen Bildbegriff zu lösen, verweist
Damm in seinen fotografischen Arbeiten auf die Entwick-
lungsgeschichte der Malerei und setzt hierzu die Technik
der digitalen Fotografie ein. Er zeigt abstrakte Fotografie,
einen freien Umgang mit Farben, Flächen, Linien und
Strukturen, die als Mittel seiner Kompositionen dienen.

"Kunst ist für mich kein Produkt. Kunst ist ein Zustand
der täglichen Ernährung. Somit vermittelt Kunst genauso
wie ein Lebensmittel die innewohnende Energie des
Lebendigen - "Lebensvermittler" Kunst. Darum ist "IN DER
TAT SEIN" und "einfach machen" das Wichtigste für mich.
Nur wenn man jeder Tat eine neue folgen lässt, können
Entwicklung und Wachstum entstehen. Prozessual versuche
ich mich immer wieder vom Vergangenen zu lösen, aktiv
bewusst gegenwärtig zu sein und mich der unbewussten
Möglichkeiten des Zukünftigen zu öffnen."
Christoph Damm

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  abstrakte Fotografie

 
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  Ohne Titel,
Installation, 2002